| Die Stadt Kastel umfässt 7 Stadtteile:
Kastel Gomilica, Kastel Kambelovac, Kastel Luksic, Kastel
Novi, Kastel Stari, Kastel Sucurac und Kastel Stafilic. Die
Stadtverwaltung befindet sich in Kastel Sucurac.
Der Name Kastel stamm von der Festung "Kastel",
die zwischen Ende des Mittelalters und Anfang der Neuzeit
errichtet wurde. Für Zeiten der Gefahr wurde sie von
christlichen und städtischen Feudalisten aus Split und
Trogir gebaut. |
| " Kastel Luksic verzaubert mit seiner prächtigen
Schönheit und dem verbliebenen Flair der Renaissance.
Taucht man in die hundretjährigen Parks ein, spürt
man noch immer die tragische Liebe von Dobrila und Miljenko.
In Richtung des Kozjak Berges verbreiten sich faszinierende
alte Kiefern - und Tammarisbäume die als natürliche
Sonnenschirme der Strände in Luksic und Umgebung
dienen." |
Kastel Luksic ging aus einem großen befestigten Landhaus-Palais
aus der Renaissance hervor, dass die Trogirer Familie Vitturi
Ende des 15 Jh. errichten ließ. Das Anwesen bestand
aus einer zweigeschossigen Residenz. Darin eingebunden war
ein Nordflügel, der als Wehrfunktion diente und ein Hof
in der Mitte, der durch eine zweigeschossige Galerie umfasst
war. Um dieses Kastell entstand eine befestigte Ortschaft,
die sich in Laufe der Zeit entwieckelte. Beachtenswert ist,
neben die für diesen Landstrich charakteristischen Bauernhöfe,
die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, erbaut 1515 im Stil
der Gotik. In der neuen Pfarrkirche ist das Original des Sarkophagaltars
des seligen Armier erhalten, eine der berühmtesten Bildhauerarbeiten
von Juraj Dalmatinac (1445). Er wurde Ende des 19. Jhd. Aus
dem Spliter Benediktinerinnenkloster hierhin gebracht.
Das Kastell Rusinac, dass der Trogirer Aristokrat Mihovil
Rosan im Westen von Kastel Luksic bauen ließ, bildete
bis zum 17. Jhd. den Kern eines gesonderten kleinen Dorfes.
Neben dem Kastell steht die kleine Kirche St. Johannes der
Täufer, in der das tragische Liebespaar Miljenko und
Dobrila beigesetzt wurden.
Auf einer Kuppe des Kozjak steht die St. Laurentiuskirche
(Sv. Lovre) mit der Ruine einer Burg, den einzigen Spuren
des einstigen mittelalterlichen Dorfes Ostrog. Ebenfalls liegen
oben auf den Gipfeln des Kozjak, in Biranj, die Reste eine
urgeschichtlichen Wallburg von großen Ausmaßen
(ca. 600 m lang) und die kleine Wallfahrtskirche St. Johannes
von Biranj aus dem Mittelalter. |